Kurt ARD
Titelbilder der HÖRZU und weitere Cover
Die diesjährige Ausstellung des Ostholstein Museums im Kloster Cismar widmet sich einem ganz besonderen Aspekt der künstlerisch-grafischen Illustration. Gezeigt werden rund 100 humorvolle Original-Gouachen des 1925 in Kopenhagen geborenen Künstlers Kurt Ard.
Der Illustrator, Maler und Grafiker, der heute in Spanien lebt, wurde vor allem in den 1950er bis 1970er Jahren durch eine Vielzahl an Titelbildern für verschiedene populäre Zeitschriften jener Zeit international bekannt, darunter die skandinavischen Blätter Allers und Familie Journalen sowie die deutsche HÖRZU, für die allein an die 260 Zeitschriften-Cover von seiner Hand entstanden. Aber auch für Journale in Holland, Frankreich und den USA entwarf Kurt Ard in seinem unverkennbaren Stil zahlreiche Titelblätter.
Seine Modelle hatte der Künstler tagtäglich vor Augen, waren doch seine Frau und seine Kinder ein beliebtes Motiv und in vielerlei Hinsicht Inspiration für die dargestellten Alltagsszenen. Weitere Modelle fand er aber auch im täglichen Umgang mit anderen Menschen: Begegnete er einem für seine Illustrationen geeigneten Passanten, bat er ihn, für ein Arbeitsfoto Kontakt zu ihm aufzunehmen. Zahlreiche Frauen und Männer fanden auf diese Weise Einzug in sein grafisches Werk.
Die Ausstellung zeigt eine große, repräsentative Auswahl der Gouache-Illustrationen von Kurt Ard, die durch ihre aus dem Leben gegriffenen Alltagsszenen und ihre humoristische Darstellung, aber auch durch die fotorealistische Wirkung und das herausragende handwerkliche Können des Künstlers bestechen.
Öffnungszeiten
01.07.-25.10.2026, Di-So 11-17 Uhr
Eintritt:
• Erwachsene 6,00 €
• Jugendliche (14-18 Jahre), Auszubildende, Studierende, Schwerbehinderte 3,00 €
• Kinder unter 14 Jahre frei
• Familienkarte - 2 Erwachsene mit Kindern bis einschl. 17. Lebensjahr 12,00 €
• Weitere Preisinformationen (u.a. Ermäßigungen im Zusammenhang mit anderen Tickets) finden Sie HIER...
Informationen über Veranstaltungen
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Telefon: +49 4521 788-520, E-Mail: info@oh-museum.de.